Al Quds-Tag 2015 in Berlin verhindern.

Und auch dieses Jahr, gibt es ein Berliner Bündnis, welches sich dem Al Quds-Tag entgegenstellt.

Mehr Infos hier: http://noalquds.blogsport.de/ und hier: https://www.facebook.com/keinalqudstagberlin

LAK Shalom Treffen

[Einladung LAK Shalom Treffen]
Am 08.02.15 findet unser nächstes LAK Shalom Sachsen-Anhalt Treffen in Magdeburg statt. Es soll diesmal primär um die Erarbeitung eines Flyers zum Thema Personalisierung und Personenkult, aber auch um die weitere inhaltliche Arbeit gehen. Wenn ihr also Lust habt, könnt ihr euch gerne bei uns melden 😉 10854380_406105136229498_7623227769948513898_o

No Al Quds Tag 2014

Und auch dieses Jahr unterstützen wir die Proteste gegen den Al Quds Tag in Berlin.

Mehr Infos: http://noalquds.blogsport.de/

 

LAK Shalom Sachsen-Anhalt Treffen im März

Wir laden euch hiermit zum offenen LAK Shalom Treffen auf dem “LAK’n’BUKO” (Treffen aller Landesarbeitskreise des Landes Sachsen-Anhalt sowie der BUKO Delegierten) Tag der linksjugend [‘solid] Sachsen-Anhalt am 15.03.2014 in der Ebendorfer Straße 03, Magdeburg ab 10Uhr ein. Der genaue Treffpunkt ist die Landesgeschäftsstelle der Linken

LAK Shalom Treffen auf der Landesmitgliederversammlung 23-24.11.2013

Vom 23.11-24.11.2013 findet in Sachsen-Anhalt die Landesmitgliederversammlung (http://www.linksjugend-lsa.de/lmv_2013/landesmitgliederversammlung_2013/#c55290) statt.

Es wird während dieser ein LAK Shalom Sachsen-Anhalt Treffen geben. Zeitpunkt und Treffpunkt sind noch nicht festgelegt, solltet ihr aber Interesse haben, könnt ihr euch gerne an folgende Mailadresse wenden:

lak_Shalom[ätt :P ]linksjugend-lsa.de

»Feindbild Israel – der ewige Sündenbock« Vortrag in Halle am 12.12.2013

Für den 12.12.2013 haben wir Tilman Tarach zum Thema “Feindbild Israel – der ewige Sündenbock” um 19Uhr im Melanchthonianum in die Uni Halle eingeladen.

Hier der Ankündigungstext:

“Über keinen Staat gibt es so viele Gerüchte wie über Israel. Tilman Tarach zeigt, dass die deutschen Medien, aber auch Organisationen wie die Uno und jede Menge »Israelkritiker« den Stoff liefern, aus dem diese diffamierenden Legenden gestrickt werden. Die alte Parole »Die Juden sind schuld« wird heute in weiten Teilen der Gesellschaft begierig auf den jüdischen Staat angewendet, und zwar reichlich unabhängig davon, wie er sich verhält. Tilman Tarach zeichnet die entscheidenden historischen und aktuellen Aspekte des Nahostkonflikts nach und zeigt auf, dass in der allgemeinen Debatte um Israel mit zweierlei Maß gemessen wird.

Dr. Tilman Tarach (Freiburg) ist Jurist aus Berlin und Autor des Buches »Der ewige Sündenbock. Heiliger Krieg, die ‘Protokolle der Weisen von Zion’ und die Verlogenheit der sogenannten Linken im Nahostkonflikt« (Vorwort Henryk M. Broder, Edition Telok 2011). Artikel von ihm erschienen in “Konkret”, “Jüdische Allgemeine” und “Jerusalem Post”.”

Antrag des LAK Shalom Sachsen-Anhalt zur Landesmitgliederversammlung am 23. und 24.11.2013

Unser Antrag zur LMV in Sachsen-Anhalt:

https://shalomsachsenanhalt.files.wordpress.com/2013/10/lakshalomantraglmv012.pdf

Sticker für eine grundlegende Kapitalismuskritik.

Wir können nun unsere offiziellen Sticker zum Thema “Personalisierung und Personenkult” präsentieren.

Bestellen könnt ihr sie gerne im offenen Jugendbüro in Magdeburg:

http://www.linksjugend-lsa.de/start/kontakt/

Weitere Inhalte zu diesem Thema werden voraussichtlich folgen.Image

Unterstützung gegen den Al Quds Tag in Berlin 2013

Wir als LAK Shalom Sachsen-Anhalt unterstützen hiermit offiziell die Proteste des Antifaschistischen Berliner Bündnis gegen den Al Quds Tag am 03.08.2013 in Berlin.

Website zu den Protesten: http://noalquds.blogsport.de/

Der Aufruf:

Kein Al Quds-Tag 2013 – Gemeinsam gegen Antisemitismus

Auch in diesem Jahr rufen Islamist*innen am 3. August 2013 auf der ganzen Welt wieder zum internationalen Al Quds-Tag (arabisch: Jerusalem-Tag) auf, um für die Eroberung Jerusalems und die Vernichtung Israels aufzumarschieren. Der iranische Revolutionsführer Ayatollah Khomeini rief den Kampftag 1979 aus, um der internationalen islamischen Solidarität mit den Palästinenser*innen und dem Hass gegen den jüdischen Staat Israel Ausdruck zu verleihen.

Hoffnungsträger Rohani?

Am 3. August wird auch der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad, der sich vor allem mit seinem aggressiven Nationalismus, Antisemitismus und der Leugnung der Shoah profiliert hat, von Hassan Rohani abgelöst. Rohani wird gerne als „Reformer“ und „Hoffnungsträger“ gehandelt. Faktisch hat er aktiv an der Unterdrückung und Verfolgung von Regimegegner*innen teilgenommen. Außerdem ermittelt die argentinische Justiz mittlerweile gegen Rohani wegen Beteiligung an der Planung der Attentate in Buenos Aires 1992 auf die israelische Botschaft mit knapp 30 Toten und über 220 Verletzten und 1994 auf das jüdische Gemeindehaus mit 85 Toten und über 300 Verletzten. 2006 benannte der argentinische Generalstaatsanwalt Alberto Nisman unter anderem Rohani als Hauptangeklagten. Zusätzlich wird unter anderem Rohani als Verantwortlicher am Mykonos-Attentat in Berlin angesehen. Prinzipiell ist eine Präsidentschaftskandidatur nur unter Prüfung des islamistischen Wächterrats möglich. Es lässt sich also erahnen, dass Rohani nicht von der bisherigen politischen Linie abweichen wird. Das iranische Atomprogramm wird weiterverfolgt und außenpolitische Veränderungen werden von dem politischen und religiösen Oberhaupt Ayatollah Khamenei abgelehnt. Ziel bleibt es weiterhin, die „Islamische Revolution“ unter dem Deckmantel scheinbar demokratischer Verfahren weiter voranzutreiben. Auch innenpolitisch ist kaum damit zu rechnen, dass sich die Situation für die unterdrückten Teile der Bevölkerung ändert. Die Verfolgung von Homosexuellen, die massive frauenfeindliche Politik und das Verbot von allem, was nicht der religiösen Erbauung dient, wird im System der Islamischen Republik Iran nicht abgeschafft werden.
Auch ein neuer Präsident wird also kaum einen Kurswechsel im Iran einläuten. Ziel bleibt weiterhin die Stabilisierung und Ausweitung der sogenannten „Islamischen Revolution“ in aggressiver Abwehr von allem, was als „westlich“ gilt – also alles, was die Herrschaft im Iran erschüttern könnte. Dementsprechend wird beispielsweise der seit März 2011 andauernde Bürgerkrieg in Syrien als eine Inszenierung der USA und Israels verstanden, die dem Ziel diene, ihren Einfluss in der Region zu vergrößern und den „Iran einzukreisen“. Ziel des „Westens“ sei es, die „Wiege des Schiitischen Halbmondes“ zu zerstören.

Die Front des „Schiitischen Halbmondes“

Das iranische Regime bezeichnet sich selbst als Umma-Sozialismus (Umma = islamische Gemeinde). Bei diesem geht es darum, die „irdischen Grenzen“ hinter sich zu lassen, sich nach dem Glauben zu formieren und somit die Gemeinschaft aller Muslime zu erreichen. Das endgültige Ziel ist die Errichtung eines islamischen Staates unter schiitischer Vormacht. Ausgangspunkt sind mehrere islamische Staaten, die zusammengenommen die Form eines Halbmondes bilden. Diese Bewegung, mit der notwendigerweise die Vernichtung Israels einhergeht, wird maßgeblich vom Iran getragen.
In Syrien existiert im Gegensatz zum Iran eine feste Trennung zwischen Staat und Religion. Das syrische Regime besteht aus der Baath-Partei mit Baschar al-Assad als Präsidenten. Zentrales Element der Regierung ist der arabische Nationalismus. Vor allem ist diese Ideologie durch die Stilisierung Israels (mit der Unterstützung der USA) als Inbegriff der imperialen Bestrebungen und westlichen Modernisierung der arabischen Welt geprägt, gegen welche es sich als arabische Gemeinschaft zu wehren gilt.
Auch wenn keine einheitliche Linie zwischen Syrien und Iran existiert, gibt es doch genug, was die Staaten verbindet. So ist der Iran Unterstützer des Baath-Regimes. Auch die Hisbollah kämpft aktiv an der Seite der syrischen Regierung. Die Hisbollah ist der bewaffnete Arm des Irans im Libanon und verübt in dessen Auftrag weltweit Anschläge gegen Jüdinnen und Juden. Damit treibt der Iran die Idee des „schiitischen Halbmondes“ voran, bildet mit der Hisbollah und dem syrischen Regime eine feste Front gegenüber Israel.
Latent ist der Vorwurf der Zusammenarbeit Israels entweder mit den syrischen Rebellen oder dem syrischen Regime. So kämpft die Hisbollah unter ihrem Chef Hassan Nasrallah seit dem Mai 2013 mit dem Ziel, die „radikal sunnitisch-islamistischen Rebellen“ zu besiegen, die von der USA und Israel unterstützt würden. Auf der anderen Seite wird Israel unterstellt, Assad zu unterstützen. Dies kann als ein Beleg für die Willkür der Anwendung des Feindbildes Israel verstanden werden, dem je nach ideologischer Façon die Rolle des „bösartigen Strippenziehers“ unterstellt wird.

Al Quds-Tag in Berlin

Anmelder des Aufmarschs am Al Quds-Tag ist seit mehreren Jahren der Berliner Jürgen Grassmann. Gemeinsam mit der „Quds-AG“ organisiert er das antiisraelische Event und tritt auch als Anmelder, Teilnehmer und Redner bei verschiedenen antiisraelischen und vulgär-antiimperialistischen Veranstaltungen auf, um gegen die „Macht der Zionisten“ und die berüchtigten 1% zu wettern, die die Welt „aussaugen“ würden, wie er in einer Rede am sogenannten „internationalen Protesttag gegen Kapitalismus“ am 12. Mai 2012 sagte. Grassmann lässt sich auch gerne vom Querfrontler und Verschwörungstheoretiker Jürgen Elsässer hofieren, mit dem er die Liebe zum islamistischen Mullah-Regime und kruden Welterklärungen teilt. Im letzten Jahr nahmen über 1000 Personen aus ganz Deutschland an dem Al Quds-Tags-Marsch teil. Neben Islamist*innen, Unterstützer*innen der Hisbollah und sogenannten Friedensaktivist*innen waren auch immer wieder bekannte Neonazis anzutreffen. Auch die rechte Rapperin Dee Ex protestierte gegen den „zionistischen Raub“ Jerusalems.
Die Unterstützer*innen Irans und des Al Quds-Tags wollen am 3. August in Berlin aufmarschieren, um die Vernichtung Israels zu propagieren. Wir werden an diesem Tag unseren Protest gegen Antisemitismus, Islamismus, Sexismus und Homophobie auf die Straße tragen und uns diesem regressiven Aufmarsch in den Weg stellen.

Deshalb fordern wir:
Gemeinsam gegen Antisemitismus! Nieder mit den Regimen in Iran und Syrien!
Solidarität mit den emanzipatorischen Kräften vor Ort und im Exil!
Solidarität mit Israel!
Kein Aufmarsch am Al Quds-Tag am 3. August in Berlin und anderswo!

» Antifaschistische Kundgenung:
3. August 2013 | 13:00 Uhr | Adenauerplatz (U7, Berlin)

Trefft den LAK Shalom Sachsen-Anhalt

Hier könnt ihr uns treffen:

Link: http://www.linksjugend-lsa.de/aktionen_kampagnen/events_politische_bildung/#c51561